Saisonbericht Marco Heidegger

Nach einer sehr guten Vorbereitung startete ich motiviert in die Saison 2018. Anfang der Saison war ich noch nicht ganz zufrieden mit meinem Fahrwerk was dann aber mein Mechaniker Philipp Schöb sehr bald ausgleichen konnte und mir ein super Fahrwerk zur Verfügung stellte. Gleich beim ersten Rennen in Wohlen verletze ich mich durch einen blöden Fahrfehler, bei dem ich über einen Sprung zu weit gesprungen bin und durch das sehr hart gelandet bin, vorerst leicht. Nach 1,5 Wochen Gips wurde mir dieser zu meiner eigenen Verwunderung schon wieder abgenommen. In diesem Moment war ich sehr erfreut über diese Handlung des LKH-Bregenz was mir aber Ende der Saison noch mal zum Verhängnis werden soll. Nichts desto trotz bin ich 3 Tage später wieder am Start gestanden beim 2. Saisonsrennen in Schlatt. Dies hatte aber wegen den starken Schmerzen noch nicht viel Wert und ich blieb leider wieder Punktelos. Danach folgten ein paar Rennen die nicht zu meiner Meisterschaft zählten. In diesen konnte ich wieder ein wenig das Gefühl für mein Motorrad finden. Im darauffolgenden Meisterschaftsrennen in Obernheim konnte ich somit meine ersten Punkte in dieser Saison einfahren. Die weiteren Rennen wie Emmental, Trachslau, Kundl und Beggingen waren nicht meine Rennen, sie waren mit sehr vielen Fehlern übersäht und liefen somit gar nicht zu meinem Gunsten. Beim letzten Meisterschaftsrennen dieser Saison in Amriswil startete ich noch zusätzlich zu meiner Meisterschaftsklasse in der Klasse ,,Inter‘‘ welche eine sehr starke und schnelle Klasse ist wo ich mich für mich sehr zufriedenstellend geschlagen habe. Die ganze Saison über hatte ich Schmerzen in meinem linken Sprunggelenk welche immer noch von der Verletzung in Wohlen Anfang der Saison kamen. Die Schmerzen waren aber immer ertragbar und somit ging ich obwohl die Saison nicht ganz nach Wunsch lief nicht zum Arzt. Ende Saison wagte ich mich nochmals in die Privatklinik welche mich damals schon erstbehandelt hat. Als die Ärzte erschraken als sie die ,,CT‘‘ Bilder sahen ahnte ich schon fast das mich nichts gutes erwartete. So war es auch. Die Ärzte stellten einen riss im Bereich des Knöchels fest somit lag der Knöchel nur noch ,,lose‘‘ im Fuß. Dies hatte die logische Schlussfolgerung das nichts an einer OP vorbeiführte. Durch 2 Schrauben wurde mein Knöchel wieder fixiert und jetzt bin ich ca 6-8 Wochen auf Krücken angewiesen und hoffe das ich danach bald wieder zu trainieren beginnen kann. Im großen und ganze muss ich leider auf eine nicht zufriedenstellende Saison zurückblicken in welcher viel Verbesserungsbedarf drinnen gewesen wäre. Jetzt heißt es vernünftig regenerieren und dann wieder trainieren, trainieren,…….

In diesem Sinne darf ich mich bei allen meinen Sponsoren Bedanken:

HagenPersonalservice, Intemann, B-Fast-Trainingsplanung, Mcc-Moeggers, allen ,,Stillen-Sponsoren‘‘ und allen Teamsponsoren von unserem Team unter der Leitung von Philipp Schöb. Danke auch an alle meine Freunde und Familie welche mich die ganze Saison über Unterstützt haben, aber das größte DANKESCHÖN möchte ich an meinen Papa aussprechen, welcher mich auf jedes einzelne Rennen und auf vielen Trainings begleitet und unterstützt hat.

 

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